Elche 7s: Coaches "sehr zufrieden" mit Fortschritten
16th October 2023
Rugby Deutschland
Am vergangenen Wochenende war Rugby Deutschland gleich mit zwei Teams bei den Elche 7s an der spanischen Costa Blanca vertreten. Bei einem Turnier, in dem es nicht vordergründig um Ergebnisse ging, zeigten sich die Coaches Clemens von Grumbkow und Pablo Feijoo insgesamt sehr zufrieden mit den gezeigten Leistungen und den Fortschritten nach zuletzt vier Wochen sehr intensiven Trainings. Übrigens: Die deutschen Teams landeten am Ende auf den Rängen vier und fünf.
„Wir hatten gleich mehrere Dinge, die wir mit diesem Turnier erreichen wollten“, erklärt Pablo Feijoo. „Zunächst wollten wir Coaches die nominierten Spieler im echten Wettbewerb sehen, wir wollten hochwertige Spiele gegen europäische Topteams mit Weltserienerfahrung. Wir wollten den Spielern wichtige Wettkampfpraxis geben und sehen, wie gut sie die Dinge schon umsetzen, an denen wir in den letzten Wochen gearbeitet haben, was schon gut funktioniert und woran wir noch weiter arbeiten müssen.“
Dabei hatten die Spieler in beiden Teams durchaus ein hartes Pensum zu absolvieren: Jeweils sechs Spiele gegen die Nationalteams aus Irland und Spanien sowie starke Einladungsteams. Dabei war man teils bewusst, teils aufgrund von kurzfristigen Ausfällen nur mit zehn beziehungsweise elf Spielern angetreten, sodass alle Akteure viele Minuten auf dem Platz standen.
„Insgesamt sind wir sehr zufrieden mit den Performances und mit dem Fortschritt im Turnier“, so Feijoo weiter. „Offensiv waren wir anfangs noch etwas nervös, haben zu viele Bälle zu leicht weggegeben, was dann aber im Turnierverlauf deutlich besser und sicherer wurde. Gerade defensiv haben wir zuletzt viel gearbeitet, und wir haben in diesem Bereich in Elche auch gute Leistungen gesehen. Ein für uns wichtiger Bereich ist zudem das Kickspiel. Da hat auch vieles schon gepasst, aber, wie in allen Bereichen, gilt auch hier: Es gibt noch viel Luft nach oben, wir haben auf jeden Fall gesehen, dass und woran wir in den nächsten Wochen weiter hart arbeiten müssen.“
Was die Ergebnisse anging, so haben die deutschen Teams doch das eine oder andere Zeichen gesetzt. Beide Teams verbuchten aus jeweils sechs Partien jeweils drei Siege. Dabei war unter anderem ein 20:0 der Wolf Pups 7s gegen Irland oder ein klares 10:0 des „ersten“ Teams gegen das Einladungsteam Viator Barbarians, das sonst ungeschlagen blieb und am Ende das Turnier gewann. Auch das knappe 14:17 gegen Spanien im Spiel um Platz drei war durchaus bemerkenswert. Offensiv taten sich vor allem Max Heid, Makonnen Amekuedi und Jakob Dipper als erfolgreichste Versucheleger hervor, aber die Coaches zeigten sich mit den Leistungen aller Aktiven sehr zufrieden.
„Es ging hier nicht um Ergebnisse. Wir wollten sehen, wo wir im Vergleich mit diesen Teams stehen und wie viel Arbeit wir in welchen Bereichen noch leisten müssen, um auf das Level dieser Teams zu kommen. Und wir denken, dass wir da auf dem richtigen Weg sind.“
Hier gibt es alle Ergebnisse von den Elche 7s im Überblick!

