Südligisten im Halbfinale unter sich
3rd October 2026
Motoball Deutschland
Zwei Wochenenden sind es noch, bis feststeht, wer in diesem Jahr um die Deutsche Meisterschaft der Motoballer kämpfen darf. An diesem Wochenende werden die ersten Weichen gestellt, wenn die Halbfinal-Hinspiele auf dem Programm stehen. Dabei kommt es ausschließlich zu Duellen, die es jüngst erst mehrfach in Liga und Pokal gab. Denn sowohl das Duell MSC Comet Durmersheim gegen MSC Ubstadt-Weiher am Sonntag um 15 Uhr als auch den Vergleich MSC Taifun Mörsch gegen MSC Puma Kuppenheim am Sonntag um 16 Uhr gab es in den vergangenen sechs Wochen bereits jeweils zweimal.
„Mittlerweile kennen wir uns diese Saison durch die vielen direkten Duelle sehr gut. Da kann man sich gegenseitig schwer noch überraschen“, sagt Dominik Hassis, sportlicher Leiter des MSC Ubstadt-Weiher. Umso mehr kommt es bei allen Teams auf die Tagesform an. „Wir haben im Training noch einmal alles gegeben und müssen einfach unsere Leistung abrufen“, sagt Hassis, dessen Team im Duell mit Durmersheim ähnlich wie Kuppenheim gegen Mörsch eher die Rolle des Favoriten innehat. Nicht weniger wichtig könnte die Motivation und ein eventueller Heimvorteil sein. Entsprechend zuversichtlich geht etwa der MSC Comet in das Hinspiel auf eigenem Platz, auch wenn es jüngst zwei knappe Niederlagen in Folge gegen Ubstadt gab. „Wir sind heiß, freuen uns auf das Spiel und wollen Ubstadt zu Hause schlagen. Unser Ziel ist das Finale daheim. Dafür werden wir alles geben und sind hoffentlich gut vorbereitet“, sagt Comet-Trainer Timo Brunner. Entsprechend sind beide Mannschaften zuversichtlich, am Sonntag den ersten Schritt in Richtung Endspiel zu machen und sich eine gute Ausgangslage für das Rückspiel zu verschaffen. Zumal beide Teams mit ähnlichen personellen Voraussetzungen wie in den vergangenen Duellen rechnen.
Mörsch will den Meister im dritten Anlauf ärgern
Ähnlich motiviert erwartet der MSC Taifun den amtierenden Meister aus Kuppenheim. Schließlich bot der Rekordmeister dem aktuellen Titelträger in den vergangenen Duellen sehr gut Paroli und hofft am Sonntag nun auf den nächsten Schritt mit der großen Überraschung.
Hinzu kommt, dass der Rekordmeister im Viertelfinale für eine Überraschung sorgte, als er Nordmeister MSC Seelze unerwartet klar ausschaltete. Allein dieser Erfolg als Rückenwind sollen den Mörschern helfen, die nächste Überraschung zu schaffen. Zusätzlich hofft der MSC Taifun auf zahlreiche Unterstützung der eigenen Anhänger beim letzten Auftritt vor heimischer Kulisse in diesem Jahr.
Diese gute Stimmung verhindern möchte indes der Titelverteidiger. Nach dem Pokalsieg am vergangenen Wochenende hat der MSC Puma bereits zwei von drei Titel in diesem Jahr gewonnen. Auf dem Weg zur perfekten Saison trennen die Kuppenheimer noch drei Spiele. Umso mehr will der Titelverteidiger den Schwung aus dem Sieg der Vorwoche mitnehmen und in Mörsch den Grundstein für den Finaleinzug legen.
